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IDN-InDepthNews

 

Acronym of the Year

 

UN INSIDER

 

Von Prof. Kazuo Takahashi *

TOKIO (IDN) – Armutsbekämpfung stand seit den frühen 1970er Jahren auf der Tagesordnung der Entwicklungszusammenarbeit: Robert McNamara erklärte im Jahr 1973, die Mission der Weltbank sei, die Armut bis zum Jahr 2000 zu beseitigen und drei Jahre später hat der Entwicklungshilfeausschuss (DAC), bestehend aus den weltweit wichtigsten Gebern, den Grundbedürfnisse-Ansatz übernommen. Aber die große Herausforderung für die Entwicklungs-Community ist das Finden einer effektiven Methode, um wesentliche Erleichterungen für die Armen und Bedürftigen zu gewährleisten.

Für einige Zeit wurde diese Frage ideologisch betrachtet, als Wahl zwischen Wachstum und Verteilung. Der letzte Versuch zur Schaffung eines politischen Rahmens aus ideologischer Perspektive war die DAC-Erklärung von 1996: Das 21. Jahrhundert gestalten – Der Beitrag der DAC-Geschäftspolitik zur Entwicklungszusammenarbeit (Shaping the 21st Century: The Contribution of Development Cooperation).

Können traditionelle asiatische Werte ein Ansatz für die journalistische Ausbildung sein? - Bild: www.unescobkk.org

Von Kalinga Seneviratne*

BANGKOK (IDN) - Anti-Stress-Seminare für Eltern, Bewusstseinstrainings für Manager oder Kurse für "achtsames Führen". In den USA werden in den vergangenen Jahren immer mehr Kurse und Workshops angeboten, die sich den Grundlagen der sogenannten Achtsamkeit verschrieben haben. Auch in Europa versuchen gestresste Arbeitnehmer zunehmend, ihren Alltag mit Hilfe von Achtsamkeitstrainings zu bewältigen.

Proteste während des 'Arabischen Frühlings' – Bild: Wikimedia Commons

Von Ronald Joshua

BERLIN (IDN) – Bei den so genannten Brotrevolten gingen 1977 Hunderttausende Menschen in den größten Städten Ägyptens spontan auf die Straße. Sie protestierten gegen den Abbau staatlicher Subventionen, den die Weltbank und der Internationale Währungsfonds IWF der Regierung vorgeschrieben hatten. Diese Aufstände, die von der Armee niedergeschlagen wurden, zeigten, mit welcher Gefühllosigkeit die beiden Finanzorganisationen ihre aggressive Politik der Wirtschaftsliberalisierung durchsetzten, ohne das Leid der Bevölkerung im Blick zu haben.

Philanthropie-Gipfel der Zeitschrft Forbes im Jahr 2013 – Bild: UN

Von Rodney Reynolds

NEW YORK (IDN) – Nicht nur multinationale Konzerne, auch reiche Philanthropen geben der Politik vor, wohin ihre Entwicklungshilfe fließen soll. Mit Stiftungen beeinflussen sie maßgeblich, wie Armut reduziert, nachhaltige Entwicklung durchgesetzt, der Klimawandel aufgehalten und Menschenrechte geschützt werden, kritisiert eine Studie der kirchlichen Entwicklungsorganisationen Brot für die Welt und MISEREOR und dem in Berlin ansässigen Global Policy Forum.

Der UN-Sicherheitsrat nimmt die Resolution 2250 über Jugend, Frieden und Sicherheit an - Bild: UN

Von J. Nastranis

NEW YORK (IDN) - Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution angenommen, die sich zum ersten Mal in der Geschichte des Gremiums ausschließlich mit der Rolle von Kindern bei Friedensprozessen beschäftigt. Die von Jordanien eingebrachte Resolution 2250 fordert die UN-Mitgliedstaaten dazu auf, junge Menschen in Friedensverhandlungen und in den Kampf gegen Extremismus einzubeziehen.

Das UN-Gebäude in New York mit einer Leuchtinstallation, die die rote Aidsschleife zeigt bei seiner Sondersitzung zum Thema HIV/Aids vom 25. bis 27. Juni 2001 – Bild: UN Photo

Von Somar Wijayadasa*

NEW YORK (IDN) - Darin waren sich die meisten Kommentatoren zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember einig: Der jahrelange Kampf gegen HIV/Aids hat Erfolge gezeigt. Doch von Jubel kann keine Rede sein. Wie die Organisation UNAids erklärte, haben die Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Allein im Jahr 2014 gab es zwei Millionen neue HIV-Infektionen - das sind 6.000 pro Tag.

Die in den 1970er Jahren in Hongkong begonnene Kampagne 'Zwei Kinder sind genug' hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Geburten in den kommenden Jahrzehnten gesunken ist. Bild: Wikimedia Commons

Von Shastri Ramachandaran*

PEKING (IDN) – Das Ende der zwangsweise durchgesetzten Ein-Kind-Politik in China erscheint als bahnbrechende Maßnahme mit großer wirtschaftlicher und politischer Tragweite. Es bleibt jedoch zu bezweifeln, ob sie tatsächlich die beabsichtigen positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft der Volksrepublik haben wird. Die Entscheidung der Kommunistischen Partei Chinas vom 29. Oktober 2015, die bislang strikt umgesetzte Ein-Kind-Politik nach 35 Jahren abzuschaffen und jeder Familie künftig zwei Kinder zu erlauben, hat in erster Linie politische Bedeutung.

Titelseite des Berichts von 'Transparency International – Bild: Transparency International

Von Jutta Wolf

BERLIN (IDN) – In Simbabwe vergewaltigte ein Mann ein neunjähriges Mädchen, das auf dem Weg zur Schule war. Die Polizei nahm den Täter fest, ließ ihn kurz darauf aber wieder frei – weil er Schmiergeld gezahlt hatte. Dieser Fall ist keine Ausnahme. In ihrem neuen Bericht 'People and Corruption: Africa Survey 2015' stuft die Organisation 'Transparency International' die Polizei und die Privatwirtschaft auf dem Kontinent als hochgradig korrupt ein. "Solche Geschichten erfahren wir jeden Tag", heißt es in dem Report. "In vielen Ländern kann man mit Geld erreichen, dass Polizeibeamte jedes Verbrechen übersehen, so grauenvoll es auch sein mag. Es ist nur eine Frage des Preises."

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